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Fotoapparate

…schreibt man vermutlich nach der neuen Rechtschreibreform gar nicht mehr so? Egal….

meinen Einstieg in die papierlose Form des Augenblick-Festhaltens feierte ich mit einer Aldi-Kamera… damals etwa 200,- DM günstig, und ein schwerer Fehler (merkt man aber erst, wenn man eine bessere in der Hand hat). Das Ding hatte AA Batterien (bzw. Akkus), was ich schonmal gar nicht mag. Memory Effekt und so… Abgesehen davon, konnte man praktisch keine Schnappschüsse machen, da das Scharfstellen exakt dann fertig war, wenn das Motiv nicht mehr im Bild war. Ich war fast dankbar als der Akkudeckel gebrochen ist, und nur noch per Gaffa-Tape hielt. Zeit für eine neue Kamera.
Nachdem man ja aus Fehlern (gelegentlich) lernt, diesmal also erst mal ganz viele reviews gewälzt. Heraus gekommen sind dabei zwei Kandidaten, eine Casio Exilim und eine Sony (Modell vergessen), damals auf technologischer Höhe mit (sinnvollen) 4 Megapixeln. Nachdem ich beide im Saturn testen konnte, hat die Exilim gewonnen. Li-Ion Akku (wechselbar), extrem schnell, und eine Akkuhaltbarkeit die mir schon unmöglich vorkam. Ich hatte vor dem Sziget Festival extra noch einen zweiten Akku gekauft, und den in 7 Tagen nicht gebraucht. (Ein Freund hat die Exilim Z4, dort war die Akkulaufzeit bei weitem noch nicht so gut). So muss das sein. Die Sony hatte laut Tests zwar ein etwas besseres Bild, war aber etwas klobiger, da war mir der Hosentaschenfaktor der Exilim wichtiger. Bis heute läuft das Ding noch problemlos, jetzt hauptsächlich von meiner Frau genutzt.

Ich wüsste nicht mal, welche ich kaufen sollte falls die Kamera mal abraucht… Tipps?

Nachdem das so ein Glücksgriff war, musste der nächste Kamerakauf natürlich erst mal daneben gehen… Ich wollte zum Tattoos fotographieren etwas besseres. Durch Know-How anlesen wusste ich, dass das grösste Problem der kompakten Kameras das kleine (und somit lichtschwache) Objektiv ist. Spiegelreflex ist aber noch zu teuer (im Kopf hatte ich Zahlen im 700 € Bereich). Also muss ein Zwischending her, was es ja auch gibt zum Glück, nennt sich Bridge-Kamera. Grosses Objektiv, aber nicht wechselbar. Sensor zwar immer noch so klein wie bei Kompakten, wird aber ja durch das Objektiv etwas ausgeglichen.

Also wieder Tests wälzen… Kamera für 350 € kaufen… Ich kann nicht mehr sagen, welches Modell das war, da ich sie nach 10 Tagen wieder verkauft habe, denn:

Im Saturn gabs ne SLR mit Objektiv für 400 € im Angebot. Mist. War ja klar.

Also die Bridge auf ebay geworfen, 50 € Lehrgeld bezahlt und die SLR geholt. Die habe ich heute noch, und bin sehr zufrieden (vermutlich darf ich einfach nicht mit ner 1000 € SLR vergleichen ;)). Das ist jetzt eine Pentax istDL2 mit 6 Megapixeln (reicht auf Papier immer noch für A3, mehr brauch ich nie). Wunderbare Bilder, auch im Urlaub und in Räumen. Sind halt wieder AA Akkus, aber das scheint normal zu sein bei SLRs, ich lebe jetzt einfach damit. Nur der Blitz macht mir momentan Sorgen (ein Soligor DG 420-Z, Lieferzeit damals 8 Wochen!), in geschlossenen Räumen wird der Blitz zwar aktiviert, blitzt auch, aber die Blende macht so lange auf, als ob kein Blitz da wäre. Natürlich überbelichtet. Keine Ahnung was das jetzt ist (Ideen?), da muss ich noch forschen….