Münchner Spielekongress: Gipfeltreffen der Spielekiller – Golem.de

Haha, mein gesitiges Auge zeigt mir gerade Christian Pfeiffer an der Spitze eines Mobs, bewaffnet mit Mistgabeln und Fackeln, in Richtung des EA Headquarters 😀

Kapieren die denn gar nix? Wenn Eltern Medien-inkompetent sind, und Spiele somit (trotz eindeutiger Einstufung durch die USK) nicht korrekt bewerten können, sollten dann die Spiele verboten werden, oder nicht vielmehr die Eltern sich Medien-Kompetenz aneignen? Wenn man das zu Ende denkt, müssten ja auch Spiele für 12-jährige verboten werden, denn es könnte ja ein gewalttätiger 6-jähriger aufwachsen wenn er das Spiel verbotenerweise spielt… Ausserdem muss das Fernsehen (allen voran die Nachrichten) und alle Filme verboten werden.

Letzendlich läufts doch darauf hinaus: Wenn ich nicht kompetent bin, Kinder grosszuziehen, dann sollte ich halt einfach die Finger davon lassen! Benutzt wieder Kondome! Mir graut jetzt schon vor der Generation der jetzt 16-jährigen, wenn die mal Eltern sind (klar, verallgemeinert, ich kenne auch vernünftige 16-jährige, aber das ist nunmal die Ausnahme)…

Der erste internationale Kongress „Computerspiele und Gewalt“ hat am 20. November 2008 in München stattgefunden. Neben einigen differenzierten Meinungen aus der Wissenschaft gab es vor allem aufgeregte Eltern und viel Schelte für die USK. Der Tenor: Das gegenwärtige System für den Jugendschutz funktioniert nicht, mehr Verbote müssen her.

via Münchner Spielekongress: Gipfeltreffen der Spielekiller – Golem.de

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